Gau-Turntag 2017 des Turngaus Bingen in Bingen-Gaulsheim

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Turngaus, Volker Freudenberger, und den Grußworten der geladenen Gäste, Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Jens Voll, Michael Hüttner und der TuS-Vorsitzenden Michaela Holling stellte Volker Freudenberger den Anwesenden den Kassenbericht vor. Nach den Berichten der Kassenprüfer wurde der Vorstand ordnungsgemäß entlastet.

Bei den im Anschluss turnusmäßig anstehenden Wahlen der Vorstandsmitglieder wurde als stellvertretender Gau-Vorsitzender Ludwig Geyer von den Delegierten erneut in dieses Amt gewählt. Ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt wurde Beate Hill als Gau- und Kulturwartin des Turngaus. Nadine Eich stand für die Wahl zur Gau-Jugendwartin nicht mehr zur Verfügung. Ebenfalls kandidierte Andrea Weil nicht mehr für die Position der zweiten Beisitzerin. Beide Ämter blieben an diesem Abend unbesetzt. Umso mehr freute es Freudenberger, dass nach vier Jahren die bis dato vakante Position des Kassenwartes wieder besetzt werden konnte. Aus den Reihen der anwesenden Vereinsvertreter meldete sich René Rötzer für dieses wichtige Amt und wurde von den Vereinsvertretern unter viel Applaus gewählt. Außerdem wurden die Mitglieder des Ältestenrates, Gerdi Claus, Traude Rebmann und Rudi Lüdgen durch die Delegierten bestätigt.

Nach den Wahlen und der Vergabe der Wettkämpfe und Veranstaltungen für das kommende Jahr stand im weiteren Verlauf des Gau-Turntages die Diskussion und Beratung über eine Struktur- und damit verbundene Satzungsänderung auf der Tagesordnung. Freudenberger stellte den Anwesenden einen Entwurf zur künftigen Struktur des Turngaus Bingen vor, die sich nah an der Struktur des Deutschen Turnerbundes (DTB) und dessen Dachmarken orientiert. Aus dem Publikum kamen hierzu zahlreiche Wortmeldungen. Volker Freudenberger und Toni Gumbrich, sozusagen die VäterSDC10279 bearbeitet dieser Grundidee des neuen strukturellen Aufbaus des Turngaus, beantworteten alle Fragen, konnten Einwände ausräumen, versprachen aber auch, alle Wünsche und Anregungen aus den Vereinen in ihre weiteren Überlegungen mit einzubeziehen. „Natürlich soll die neue Struktur die Arbeit und die Angebote der Vereine widerspiegeln“, betonte Freudenberger und machte damit deutlich, dass die geplante Strukturänderung unter Berücksichtigung der Anregungen aus den Vereinen verwirklicht werden soll. Ein reger Informationsaustausch wurde deshalb am Ende des Gau-Turntages zugesichert.